Info-Veranstaltung im Mühlencafé zur aktuellen Entwicklung in Nicaragua

Dienstag, 27. November in der Stümpelschen Mühle, Spitalmauer 27 in Paderborn.

Seit April diesen Jahres hat sich die politische Lage in Nicaragua dramatisch zugespitzt: Die Regierung von Daniel Ortega herrscht autokratisch – und die Bevölkerung geht dagegen auf die Strasse. Diese „Aufstände“ lässt das Regime blutig niederschlagen, bisher mit einer Bilanz von über 500 Toten, Tausenden Verwundeten, Hunderten Verhafteten und Verschwundenen. Auch in der Stadt Estelí im Norden Nicaraguas, in dem die Biohaus-Stiftung in den letzten Jahren ein großes Solarprojekt durchgeführt hat, gab es Tote.

Eine junge Frau aus der Kooperative Miraflor, welche vor 4 Jahren von der Biohaus-Stiftung über 500 Kleinsolaranlagen bekommen hat, ist Ende November in Europa und wird am

Dienstag, dem 27. November um 19 Uhr im Mühlen-Café der Stümpelschen Mühle

über die Situation im Land berichten. Das Büro musste wegen akuter Gefährdung geschlossen werden, die Vernetzungs-Arbeit mit dem Ausland wird von der Regierung mit allen Mitteln beobachtet. Andere Aktivisten haben schon zu Dutzenden Todesdrohungen bekommen, sie verstecken sich in „sicheren Häusern“ oder sind ins Ausland geflohen, ebenso wie viele Tausende Nicaraguaner, die wegen der unsicheren Situation in Costa Rica ausharren. Unsere Besucherin wird jede Menge (Insider-)Informationen aus erster Hand geben können.